Zertifizierte Medizintechnik Persönliche Fachberatung Deutschlandweiter Service
Dermacom Germany
DGPRÄC 2026 — Jahreskongress Plastische & Ästhetische Chirurgie · 10.–12. September · Messe Düsseldorf · Dermacom vor OrtNoch 48 TageMehr
Pico vs. Q-Switched
Picosekunden vs. Nanosekunden

Pico-Laser vs. Q-Switched-Laser: Der Vergleich

Der Kernunterschied ist die Pulsdauer: Q-Switched- Laser arbeiten in Nanosekunden, Pico-Laser rund tausendfach kürzer in Pikosekunden. Beim Pico dominiert dadurch der photoakustische Effekt – feinere Pigment-Fragmente bei geringerem Wärmeeintrag. Beide Verfahren sind für Tattoo- und Pigment-Indikationen etabliert – und beide gibt es bei Dermacom.

10⁻¹² vs. 10⁻⁹ s PICO K CuRAS Hybrid Fachberatung, neutral
×1.000
Pulsdauer-Faktor
Pikosekunden sind rund tausendfach kürzer als Nanosekunden
Beide
Einsatzfeld
Tattoo- und Pigment-Indikationen – etablierte Verfahren
Druck vs. Wärme
Wirkbalance
Pico: photoakustisch dominiert · Q-Switched: gemischt
NiSV
Recht
Tattoo-/Pigmententfernung ist bei beiden arztvorbehalten
Q-Switched (Nanosekunden)~10⁻⁹ sLeistungZeitbreiter Pulsgröbere Bruchstücke · mehr Wärme im UmfeldPico (Pikosekunden)~10⁻¹² sLeistungZeithohe Spitzefeinste Fragmente · geringer Wärmeeintrag
Das Wirkprinzip

Tausendfach kürzer – und was das im Pigment ändert

Beide Laser-Klassen zielen auf dasselbe: Pigmente so zu fragmentieren, dass der Körper sie abbauen kann. Der Q-Switched-Laser erledigt das im Nanosekundenbereich – photoakustisch, mit spürbarem thermischen Anteil.

Der Pico-Laser verkürzt den Puls um den Faktor tausend. Die Energie kommt so schnell an, dass im Pigment eine Druckwelle entsteht: feinste Fragmente, weniger Wärme im umliegenden Gewebe – die konsequente Weiterentwicklung desselben Prinzips.

01

Gleiche Wellenlänge, andere Zeit

Beide Laser-Klassen arbeiten typischerweise auf Nd:YAG-Basis mit 1064 und 532 nm. Der Unterschied liegt nicht in der Farbe des Lichts, sondern darin, wie schnell die Energie abgegeben wird.

02

Q-Switched: der bewährte Standard

Nanosekunden-Pulse fragmentieren Pigmente photoakustisch, ein Teil der Energie wirkt photothermisch. Q-Switched-Systeme sind seit Jahrzehnten etabliert – für epidermale Pigmente, Tattoos und Anwendungen wie das Carbon-Peeling.

03

Pico: die konsequente Weiterentwicklung

Pikosekunden-Pulse verschieben die Balance zum photoakustischen Effekt: feinere Fragmente bei geringerem Wärmeeintrag – interessant besonders bei mehrfarbigen, dichten oder hartnäckigen Pigmenten.

Direktvergleich

Q-Switched und Pico im direkten Vergleich

Sechs Merkmale, ein fairer Blick: Beide Systeme haben ihren Platz in der ästhetischen Praxis – die Tabelle zeigt, wo die Unterschiede wirklich liegen.

MerkmalQ-Switched (CuRAS Hybrid)Pico (PICO K)
PulsdauerNanosekunden (~10⁻⁹ s)Pikosekunden (~10⁻¹² s) – rund tausendfach kürzer
WirkanteilPhotoakustisch + spürbar photothermischPhotoakustisch dominiert, geringerer Wärmeeintrag
FragmentierungGröbere Pigment-BruchstückeFeinste Fragmente – gut zugänglich für den körpereigenen Abbau
Typische StärkenEtabliertes Verfahren: epidermale Pigmente, Tattoos, Carbon-Peeling – bewährt im PraxisalltagMehrfarbige, dichte und hartnäckige Pigmente; fraktionierte Hautbild-Optionen (z. B. via MLA)
InvestitionIn der Regel niedrigere EinstiegsinvestitionHöherwertige Technologie – Premium-Positionierung der Praxis
Bei DermacomCuRAS Hybrid (Q-switched Nd:YAG)PICO K – 300 ps, bis 2,0 GW, bis zu 4 Wellenlängen
Entscheidungshilfe

Welcher Laser passt zu Ihrer Praxis?

Die Technologie folgt dem Behandlungsangebot – nicht umgekehrt. Zwei Profile als Orientierung:

Pico · PICO K

Der Pico-Laser passt, wenn …

  • Tattooentfernung ist ein Schwerpunkt – auch mehrfarbige und bereits vorbehandelte Tattoos
  • Sie wollen das breiteste Pigment-Spektrum abdecken (bis zu 4 Wellenlängen beim PICO K)
  • Fraktionierte Hautbild-Behandlungen über das MLA-Handstück sollen das Angebot erweitern
  • Ihre Praxis positioniert sich technologisch an der Spitze
Q-Switched · CuRAS Hybrid

Der Q-Switched-Laser passt, wenn …

  • Epidermale Pigmente und klassische Tattoo-Indikationen stehen im Vordergrund
  • Carbon-Peeling und Toning gehören fest ins Behandlungsangebot
  • Sie suchen den bewährten, wirtschaftlichen Einstieg in Laser-Pigmentbehandlungen
  • Ein etabliertes Q-switched-Nd:YAG-System deckt Ihren Indikationsmix bereits ab
Pico · PICO K

PICO K von Dermacom

PICO K – Picosekundenlaser von Dermacom

Die Pico-Klasse, konsequent umgesetzt: stabile 300-ps-Pulse, bis 2,0 GW Spitzenleistung, Top-Hat-Strahlprofil und fraktionierte Optionen über das MLA-Handstück.

300 ps Bis 2,0 GW 4 Wellenlängen
Q-Switched · CuRAS Hybrid

CuRAS Hybrid von Dermacom

CuRAS Hybrid – Q-switched Nd:YAG-Laser von Dermacom

Der bewährte Q-switched Nd:YAG für Pigment, Tattoo und Carbon-Peeling – mit DOE-, Zoom-Collimation- und MLA-Pico-Handstück für ein breites Anwendungsfeld.

Q-switched Nd:YAG 3 Handstücke Carbon-Peeling

Unsicher, welches System zu Ihrem Behandlungsangebot passt? Wir beraten fachlich und neutral – beide Systeme, ein Ansprechpartner, kaufen oder leasen.

Fachberatung anfragen
Häufige Fragen

Pico vs. Q-Switched – kurz erklärt

Der Kernunterschied ist die Pulsdauer: Q-Switched-Laser geben ihre Energie in Nanosekunden ab (Milliardstel einer Sekunde), Pico-Laser rund tausendfach kürzer in Pikosekunden (Billionstel einer Sekunde). Beim Q-Switched-Laser wirkt neben dem photoakustischen auch der photothermische Effekt spürbar mit; beim Pico-Laser dominiert die photoakustische Fragmentierung – das Pigment zerfällt in feinere Bruchstücke bei geringerem Wärmeeintrag ins umliegende Gewebe.
Nein – die Frage ist, was zur Praxis passt. Q-Switched-Systeme sind seit Jahrzehnten etabliert und decken epidermale Pigmente, klassische Tattoos und Anwendungen wie das Carbon-Peeling zuverlässig ab, meist bei niedrigerer Einstiegsinvestition. Der Pico-Laser ist die konsequente Weiterentwicklung für feinere Fragmentierung und das breiteste Indikationsspektrum. Entscheidend ist der geplante Indikationsmix – dazu beraten wir fachlich und neutral.
Beide: Tattooentfernung ist das klassische Einsatzfeld sowohl von Q-Switched- als auch von Pico-Lasern. Pico-Systeme spielen ihre Stärken besonders bei mehrfarbigen, dichten oder bereits vorbehandelten Tattoos aus, weil die feinere Fragmentierung dem körpereigenen Abbau entgegenkommt. Unabhängig vom System gilt: Die Laser-Tattooentfernung ist nach NiSV approbierten Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Beim Carbon-Peeling wird eine Kohlenstoff-Suspension auf die Haut aufgetragen und anschließend mit dem Laser abgetragen – klassisch eine Domäne des Q-switched Nd:YAG-Lasers wie dem CuRAS Hybrid. Die Anwendung zielt auf Hautbild und Poren. Details zum Verfahren finden Sie in unserem Wissens-Hub.
Ja. Q-Switched-Systeme sind im Praxisalltag fest etabliert und für viele Pigment- und Tattoo-Indikationen eine bewährte, wirtschaftliche Lösung. Der Pico-Laser ergänzt das Feld um kürzere Pulse und feinere Fragmentierung – er ersetzt den Q-Switched-Laser aber nicht pauschal. Welche Technologie sinnvoll ist, hängt vom Behandlungsangebot der Praxis ab.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten: Q-Switched-Systeme haben in der Regel eine niedrigere Einstiegsinvestition, Pico-Systeme eröffnen ein breiteres Indikationsspektrum und eine Premium-Positionierung. Relevant sind der geplante Indikationsmix, die Zielgruppe und die Auslastung. Beide Systeme sind bei Dermacom als Kauf oder Leasing verfügbar – die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gehört in die Fachberatung.
Nächster Schritt

Pico oder Q-Switched – wir rechnen es mit Ihnen durch

Vom Indikationsmix bis zur Finanzierung: Wir beraten Sie fachlich zu PICO K und CuRAS Hybrid – mit Einweisung, Service und deutschlandweitem Support von Dermacom.