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Ratgeber

PRP-Behandlung: Eigenblut für Haut & Haare

PRP (plättchenreiches Plasma) ist eine Behandlung mit dem eigenen Blut: Aus einer kleinen Blutprobe wird in der Zentrifuge ein Konzentrat reich an Blutplättchen und Wachstumsfaktoren gewonnen und in Haut oder Kopfhaut eingebracht. Ziel ist die Anregung von Regeneration, Kollagenbildung und Haarwachstum – körpereigen und ohne Fremdstoffe.

20–40 MinDauer
3–6Sitzungen
geringAusfallzeit
mehrere MonateWirkung
1 Min. LesezeitZuletzt aktualisiert: Juni 2026
Medizinisch geprüftDermacom Fachredaktion · Ästhetische Medizintechnik

Was ist PRP?

PRP steht für „platelet-rich plasma", plättchenreiches Plasma. Dabei wird körpereigenes Blut aufbereitet, um die darin enthaltenen Blutplättchen und Wachstumsfaktoren zu konzentrieren. Weil das Material vom Patienten selbst stammt, gilt PRP als sehr gut verträglich.

Wie funktioniert PRP?

Nach einer kleinen Blutentnahme wird das Blut zentrifugiert und in seine Bestandteile getrennt. Das gewonnene Plasma enthält Wachstumsfaktoren, die Zellteilung, Durchblutung und Kollagenbildung anregen. In Haut oder Kopfhaut eingebracht, unterstützt es die Regeneration des Gewebes.

Für die Applikation gibt es zwei Wege: - Manuell mit der Nadel, Punkt für Punkt - Reproduzierbar mit einem Mesogun für gleichmäßige Verteilung und Tiefe

Anwendungsgebiete

  • Haarausfall und Verdichtung der Kopfhaut
  • Hautverjüngung und Verbesserung der Hautqualität
  • Unterstützung bei der Narben- und Aknenarbenbehandlung
  • Kombination mit Mikroneedling oder Mesotherapie

Ablauf einer Behandlung

Zuerst wird eine kleine Menge Blut abgenommen und zentrifugiert. Anschließend wird das PRP aufbereitet und in die Zielregion eingebracht. Eine Sitzung dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten.

Meist sind mehrere Sitzungen im Abstand einiger Wochen sinnvoll, gefolgt von Auffrischungen. Leichte Rötungen oder Schwellungen klingen üblicherweise rasch ab.

Vorteile von PRP

  • Körpereigenes Material, keine Fremdstoffe
  • Vielseitig für Haut und Haare einsetzbar
  • Gut mit anderen Verfahren kombinierbar
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Häufige Fragen

Da PRP aus dem eigenen Blut gewonnen wird, ist das Risiko allergischer Reaktionen sehr gering. Die Aufbereitung erfolgt unter hygienischen Bedingungen durch Fachpersonal.

Je nach Ziel meist drei bis vier Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen, danach Auffrischungen ein- bis zweimal jährlich.

Erste Verbesserungen zeigen sich meist nach einigen Wochen, das volle Ergebnis nach mehreren Sitzungen – die Regeneration braucht Zeit.

Bei Blutgerinnungsstörungen, bestimmten Blut- oder Hauterkrankungen, in der Schwangerschaft oder unter bestimmten Medikamenten ist PRP nicht geeignet – eine ärztliche Abklärung ist Voraussetzung.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Behandlungen sind durch qualifiziertes Fachpersonal durchzuführen.