Laser-Haarentfernung Nachteile & Risiken: Ist Lasern schädlich?
Die häufigsten Nachteile der Laser-Haarentfernung sind Rötung, Schwellung und Brennen für einige Stunden bis Tage. Seltener kommt es zu Pigmentverschiebungen, sehr selten zu Verbrennungen, meist bei gebräunter Haut oder falschen Einstellungen. Ein erhöhtes Krebsrisiko ist nicht belegt. In der Schwangerschaft und auf Tattoos wird nicht gelasert.
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Hat die Laser-Haarentfernung Nachteile?
Ja, aber die meisten sind vorübergehend und gut beherrschbar, wenn mit einem geeigneten Gerät und Fachkunde gearbeitet wird. Der Laser zielt auf das Pigment im Haar. Ist die umgebende Haut ebenfalls stark pigmentiert oder gebräunt, nimmt auch sie Energie auf, was das Risiko für Nebenwirkungen erhöht.
| Nebenwirkung | Häufigkeit | Was hilft |
|---|---|---|
| Rötung und Schwellung um die Follikel | häufig, Stunden bis ein, zwei Tage | Kühlung, keine Hitze und keine Sonne |
| Brennen und Wärmegefühl | häufig, kurz | Kühlsysteme des Geräts, Kühlgel |
| Pigmentverschiebung (heller oder dunkler) | gelegentlich, häufiger bei gebräunter oder dunkler Haut | passende Wellenlänge, Sonnenschutz |
| Verbrennung und Bläschen | selten, meist bei falschen Einstellungen | Fachkunde, Testschuss, angepasste Energie |
| Paradoxer Haarwuchs | selten, vor allem im Gesicht | erfahrene Anwendung |
| Augenschäden | bei fehlendem Augenschutz | Schutzbrillen für alle Personen im Raum |
Ist Laser-Haarentfernung schädlich oder krebserregend?
Laser zur Haarentfernung arbeiten mit nichtionisierender Strahlung. Sie verändert das Erbgut nicht wie Röntgen- oder UV-Strahlung. Ein erhöhtes Krebsrisiko durch fachgerechte Laser-Haarentfernung ist nicht belegt. Muttermale und auffällige Hautstellen werden dennoch ausgespart und sollten vorher ärztlich angesehen werden.
Wer sollte nicht lasern?
- in der Schwangerschaft, als Vorsichtsmaßnahme
- bei frischer Bräune oder kurz nach Sonnenbad und Solarium
- bei Entzündungen, Wunden oder Hautinfektionen im Areal
- bei Einnahme lichtempfindlich machender Medikamente, nach Rücksprache
- auf Tattoos, Permanent-Make-up und auffälligen Muttermalen
- bei sehr hellen, grauen oder roten Haaren, weil der Laser kaum Pigment findet
Welche Körperstellen darf man nicht lasern?
Ausgespart werden der Bereich direkt um die Augen innerhalb der Augenhöhle, Tattoos, Permanent-Make-up und auffällige Muttermale. Schleimhäute werden nicht behandelt. Der Intimbereich außerhalb der Schleimhaut ist dagegen eine häufige Zone, siehe Laser-Haarentfernung im Intimbereich.
Wie lange hält die Laser-Haarentfernung?
Nach einer vollständigen Serie bleiben die meisten behandelten Haare dauerhaft weg. Einzelne Haare können durch hormonelle Veränderungen oder bisher ruhende Follikel nachwachsen. Deshalb sind Auffrischungen nach Monaten oder Jahren üblich. Mehr unter Sitzungen & Abstände und Haarzyklus.
So senken Sie das Risiko
- 1Fachkundige Anwendung: Wer Laser oder IPL kosmetisch zur Haarentfernung einsetzt, braucht nach der NiSV eine Fachkunde, siehe NiSV-Fachkunde.
- 2Passende Wellenlänge: Alexandrit für helle, Nd:YAG für dunkle Haut, siehe Haarentfernung bei dunkler Haut.
- 3Sonne meiden: vier Wochen vor und nach der Behandlung.
- 4Rasieren statt epilieren: Die Haarwurzel muss erhalten bleiben.
- 5Testschuss an einer kleinen Stelle bei der ersten Sitzung.
Systemwahl: Laser für die dauerhafte Haarentfernung
Erstwahl ist der Pento 9900 mit Alexandrit-Laser (755 nm) für helle bis mittlere Hauttypen und Nd:YAG-Laser (1.064 nm) für dunklere Hauttypen in einem System.
Alternative für Praxen und Institute, die zusätzlich Hautbild und Pigment behandeln möchten, ist das IPL-System Veloce. Mehr zur Behandlung unter dauerhafte Haarentfernung mit Alexandrit-Laser.
Alexandrit & Nd:YAG in einem System
Der Pento 9900 vereint die Goldstandard-Wellenlängen 755 nm und 1064 nm – für ein breites Behandlungsspektrum von Haarentfernung bis Gefäßen.
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Häufige Fragen
Typisch sind Rötung, Schwellung und ein Brennen für einige Stunden bis Tage. Seltener kommt es zu Pigmentverschiebungen, sehr selten zu Verbrennungen. Außerdem sind mehrere Sitzungen nötig, und sehr helle oder graue Haare sprechen kaum an.
Bei fachgerechter Anwendung gilt sie als sicher. Laser arbeiten mit nichtionisierender Strahlung, ein erhöhtes Krebsrisiko ist nicht belegt. Risiken entstehen vor allem durch falsche Einstellungen, gebräunte Haut oder fehlenden Augenschutz.
Ja, wenn Energie, Wellenlänge oder Kühlung nicht zum Hauttyp passen oder die Haut gebräunt ist. Mit Fachkunde, Testschuss und passender Einstellung ist das selten.
Als Vorsichtsmaßnahme wird in der Schwangerschaft auf eine Laser-Haarentfernung verzichtet. Die Behandlung kann nach der Stillzeit fortgesetzt werden.
Viele beschreiben das Gefühl wie das Schnalzen eines Gummibands. Moderne Geräte mit Kühlung machen die Behandlung deutlich angenehmer. Empfindliche Zonen wie Oberlippe oder Intimbereich werden oft als unangenehmer empfunden.
Nach einer vollständigen Serie bleiben die meisten Haare dauerhaft weg. Einzelne Haare können nachwachsen, deshalb sind Auffrischungen nach Monaten oder Jahren üblich.
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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Behandlungen sind durch qualifiziertes Fachpersonal durchzuführen.